Plasmajets für die Oberflächenbehandlung


Plasmen werden oft als vierter Aggregatzustand bezeichnet und sind der Hauptbestandteil von Sternen. Im Gegensatz zu Sternen, deren Temperatur häufig einige zehntausend Grad Kelvin beträgt, kann man auf der Erde aber auch Plasmen erzeugen, die nur wenig wärmer als Raumtemperatur sind. Gerade deshalb sind diese Plasmen interessant für die Behandlung von temperaturempfindlichen Materialien wie Plastik oder Haut. So werden mit diesen Plasmen in der Biomedizin beispielsweise Wunden behandelt, um diese zu sterilisieren und die Wundheilung zu fördern. Wie genau funktioniert aber so ein Plasma, wie kann man seine Eigenschaften untersuchen und wie beeinflusst es Oberflächen?

Diese Fragen sind nicht nur aktuelle Forschungsthemen, ihr werdet sie auch selbst diesem Projekt untersuchen. Wir werden einen Plasmajet zusammenbauen, der „Plasmen zum Anfassen“ erzeugt. Anschließend werden wir verschiedene Oberflächen behandeln und die Auswirkungen des Plasmas untersuchen.

(Foto: Plasmajet mit behandeltem Finger, von Beatrix Biskup)